4. April 2025

Daten zu Einzelhandelsumsätzen zeigen, dass Haushalte „die Voraussetzungen zum Ausgeben haben“

Die neuesten Daten des U.S. Census Bureau zeigen, dass die Einzelhandelsumsätze im August weiterhin steigen, angetrieben durch steigende Löhne bei gleichzeitig fallender Inflation, sagte der Chefökonom des National Retail Federation, Jack Kleinhenz.

Kleinhenz betonte die Widerstandsfähigkeit des amerikanischen Verbrauchers und wies darauf hin, dass obwohl das Wachstum der Verkaufszahlen im Vergleich zum Vormonat etwas nachgelassen hat, es keine Anzeichen dafür gibt, dass das Konsumverhalten der Verbraucher nachlässt. Die Haushalte haben die finanzielle Grundlage, um Geld auszugeben, da die jüngsten Lohnsteigerungen die Inflation überstiegen haben, obwohl das Beschäftigungswachstum in den Monaten Juli und August verlangsamt war. Die sinkende Inflation schafft zusätzliche Ausgabenkapazität für preisbewusste Käufer, und die erwarteten Zinssenkungen der Fed sollten in Zukunft ein positiveres Umfeld für die Verbraucher schaffen.

Laut dem Census Bureau stiegen die Gesamteinzelhandelsumsätze im August saisonbereinigt um 0,1% gegenüber dem Vormonat und unverändert um 2,1% im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich dazu gab es im Juli Zuwächse von 1,1% gegenüber dem Vormonat und 2,9% im Vergleich zum Vorjahr.

Die Kern-Einzelhandelsumsätze im August, wie sie vom NRF definiert werden und auf den Census-Daten basieren, aber Autohändler, Tankstellen und Restaurants ausschließen, stiegen saisonbereinigt um 0,3% gegenüber dem Vormonat und unverändert um 3,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Kern-Einzelhandelsumsätze stiegen in den ersten acht Monaten des Jahres um 3,4% im Vergleich zum Vorjahr, was im Einklang mit der Prognose des NRF liegt, dass die Einzelhandelsumsätze im Jahr 2024 zwischen 2,5% und 3,5% über dem Niveau von 2023 liegen werden.

Letzte Woche berichtete der CNBC/NRF Retail Monitor, powered by Affinity Solutions, dass die Kern-Einzelhandelsumsätze im August saisonbereinigt um 0,17% gegenüber dem Vormonat und um 1,93% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Im Vergleich dazu gab es im Juli Zuwächse von 0,95% gegenüber dem Vormonat und 1,69% im Vergleich zum Vorjahr. Anders als die auf Umfragen basierenden Zahlen des Census Bureau verwendet der Retail Monitor tatsächliche, anonymisierte Kredit- und Debitkartendaten, die von Affinity Solutions zusammengestellt werden und nicht monatlich oder jährlich überarbeitet werden müssen.

Als führende Autorität und Stimme der Einzelhandelsbranche liefert der NRF jeden Monat Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und prognostiziert auch die jährlichen Einzelhandelsumsätze und -ausgaben für Schlüsselzeiträume wie die Feiertagssaison jedes Jahr.